Open-Source Protein: Direkter Rohstoffbezug ohne Marken-Aufschlag

100% Transparenz. Ein Projekt zur gemeinschaftlichen Bestellung von Eiweißpulver zum Selbstkostenpreis.

Die Ausgangslage

Der Markt für Eiweißpulver besteht in Europa aus etwa 20 bis 30 tatsächlichen Herstellern (Molkereien). Diesen stehen hunderte Marken gegenüber. Das Modell der meisten Anbieter ist identisch: Sie kaufen fertige Rohstoffe bei diesen wenigen Produzenten, lassen sie abfüllen und investieren das Hauptkapital in Design, Marketing und Vertrieb.

Der Endkunde zahlt primär für die Erzählung und die Markenbildung, nicht für den Rohstoff an sich.

Die Erfahrung

2012 habe ich den Markt analysiert, um ein Eiweißpulver ohne unnötige Zusätze zu finden. Da es dieses nicht gab, habe ich SPORTBIONIER gegründet – einen der ersten Anbieter, der auf reine Rezepturen (z. B. Molkenprotein + Fruchtpulver) setzte.

Der Einblick in die Lebensmittelindustrie zeigte: Die Qualität des Pulvers wird nicht durch die Marke bestimmt, sondern durch die Qualität des Herstellers (z. B. Bayerische Milchindustrie oder Prolactal).

Das Open-Source-Prinzip

Das Ziel dieses Projekts ist die Umgehung des Marken-Overheads. Analog zu Open-Source-Software wird die gesamte Lieferkette und Kalkulation offengelegt.

Der Ablauf

Damit die Preise der Hersteller greifen, müssen entsprechende Mengen abgenommen werden. Wir erfassen den Bedarf, bis die notwendige Bestellmenge erreicht ist. Erst dann wird das Projekt über die Interessenten finanziert und die Ware bestellt.

Eintragen und mitmachen: Wer das Projekt unterstützen und Protein zum Selbstkostenpreis beziehen möchte, kann sich hier eintragen. Nach der Anmeldung sende ich eine kurze E-Mail mit dem aktuellen Stand der Planung und den weiteren Details zu.

Es fließen keine Gelder, bevor die Realisierung feststeht. Wenn nicht genug Interesse zusammenkommt, passiert nichts.